Rollator mit Einhandbremse

Schlaganfallpatienten leiden häufig an einer Schwäche einer Körperhälfte. Dadurch fällt die Betätigung der beiden Bremsen eines Standardrollators schwer.

Rollator mit Einhandbremse links oder rechts

Rollator mit Einhandbremse links oder rechts*

Die Benutzung eines Standardrollators kann daher ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Bei einer Halbseitenlähmung bietet sich die Verwendung eines Rollators mit Einhandbremse* (Simultanbremse) an.

Einhandbremse am Rollator

Die meisten Rollatoren verfügen über zwei getrennte Bremsen. Linke und rechte Seite werden jeweils über einen eigenen Bremsgriff betätigt. Für sicheres Bremsen muss mit einem Standardrollator daher in beiden Händen genügend Kraft vorhanden sein. Liegt eine deutliche Schwäche auf einer Seite vor, kann eine Einhandbremse die Lösung sein.

Einhand- oder Simultanbremsen am Rollator werden mit nur einer Hand betätigt und können links oder rechtes montiert werden. Es werden automatisch immer beide Seiten gebremst. Bei Schwäche oder Lähmungserscheinungen in einer Hand ein klares Sicherheitsplus.

Rollatoren mit Einhandbremse und Nachrüstung

Einige Rollatormodelle werden bereits ab Werk mit Einhandbremsen ausgestattet, so z.B. der Dietz TAIMA mit Einhandbremse* oder der Rollator Dolomite Melody*. Die Bremse ist wahlweise links oder rechts fertig montiert.

Rollator Dolomite Melody mit Einhandbremse

Rollator Dolomite Melody mit Einhandbremse*

Es kann eine Einhandbremse jedoch auch häufig nachgerüstet werden, so z.B. für die Modelle des Markenherstellers Topro. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit dem Verkäufer Ihres Rollators auf.

Fazit

Einhandbremsen ermöglichen die sichere Benutzung eine Rollators auch bei Schwäche in einer Hand. Mit nur einem Bremshebel werden beide Bremsen am Rollator gleichzeitig bedient. Die Einhandbremse ist daher ideal für Schlaganfall-Patienten geeignet.