Archiv für den Autor: Rollator-Gehhilfen.com

Dietz TAiMA XC Rollator mit Luftbereifung

Der Dietz TAiMA XC Rollator* ist ein grundsolider Qualitäts-Rollator mit Luftbereifung. Er eignet sich bestens für den Einsatz im Alltag, leistet aber auch bei ausgedehnten Akttvitäten abseits glatter Böden zuverlässige Dienste. Die Luftbereifung, das geringe Gewicht und die solide Verarbeitung machen diesen Rollator zum Partner in allen Lebenslagen.

Dietz TAiMA XC – solide für drinnen und draußen*

Der einfache Klappmechanismus und eine geringe Größe im gefalteten Zustand machen den Dietz TAiMA XC leicht transportabel. Abgerundet wird das positive Bild noch vom erhältlichen Zubehör: vom Ersatzrad über einen Rückengurt bis hin zu diversen Halterungen und Taschen ist ein breites Zubehörprogramm verfügbar.

Hier die Details zu diesem Alleskönner.
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Trionic Veloped – der Range Rover unter den Rollatoren

Der Trionic Veloped Rollator* ist aufgrund seiner Konstruktion und Ausstattung eine Klasse für sich – egal ob für Sightseeing, Jagd, Golf oder Wandern.

Trionic Veloped

Trionic Veloped*

Mit diesem Rollator ist ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit erreichbar. So sind auch anspruchsvolle Touren wieder möglich, egal ob in der Innenstadt, im Jagdrevier, auf Wanderungen oder auch am Golfplatz.

Mit diesem Rollator sind Sie outdoor und sogar offroad sicher unterwegs.

Hier die Details zu diesem Range Rover unter den Rollatoren.
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Antirutschmatte, Badewannenlift und Co.

Das eigenen Bad soll ein Ort des Wohlfühlens und der Entspannung sein. Durch körperliche Einschränkungen steigt jedoch die Sturzgefahr in Bad und Dusche stark an.

Badewannensitz

Übersicht Badewannensitze*

Mit geeigneten Hilfsmitteln kann das Verletzungsrisiko im Badezimmer verringert werden. Die Selbständigkeit im Bad bleibt so länger erhalten.

Pflegende Personen werden zudem durch geeignete Badehilfen stark entlastet. Wir bieten einen Überblick.

Sturzgefahr im Bad, Belastung für pflegende Personen

Schon ohne körperliche Einschränkungen kann das Bad aufgrund der Rutschgefahr auf Fliesen und in Wannen ein gefährlicher Ort sein. Das Unfallrisiko nimmt bei körperlichen Einschränkungen weiter zu. Pflegende Personen werden gerade bei Hilfestellungen im Bad besonders stark belastet.

Mit geeigneten Hilfsmitteln kann die Sicherheit im Bad erhöht werden. Die Selbständigkeit bleibt mit den richtigen Badehilfen länger erhalten. Pflegepersonen werden deutlich entlastet.

Sturzprophylaxe: Antirutschmatten, Duscheinlagen, Haltegriffe

Der erhöhten Sturzgefahr im Bad kann mit Antirutschmatten, Duscheinlagen und Haltegriffen wirksam begegnet werden. Bereits einfache Vorkehrungen beugen hier Stürzen vor. Besonders das Ein- und Aussteigen aus Badewannen und Duschen ist mit hoher Sturzgefahr verbunden. Einfache Antirutschmatten, Duscheinlagen* und Haltegriffe* an den richtigen Stellen bringen einfach und kostengünstig mehr Sicherheit.

Duschstuhl, Duschhocker und Badewannensitze

Ein klares Komfort- und Sicherheitsplus in der Dusche bietet ein Duschstuhl oder Duschhocker*. Bei eingeschränktem Gleichgewicht fällt das Duschen im Sitzen wesentlich leichter. Die Sturzgefahr ist verringert. Helfer werden durch die Stabilisierung entlastet, da der Duschende während des Waschens nicht mehr gestützt werden muss. Insgesamt vereinfachen Duschhocker die Körperhygiene in der Dusche stark, der Kraftaufwand für alle Beteiligten sinkt.

Badewannensitze* bieten verbesserte Sicherheit in der Badewanne. Durch die erhöhte stabile Sitzposition werden Helfer entlastet. Das Aufstehen in der Wanne fällt deutlich leichter und wird sicherer.

Badewannenlifter

Der Badewannenlift oder Badewannenlifter* lässt sich aus einer erhöhten Sitzposition in der Badewanne einfach herabsenken und wieder hochheben. Ein- und Aussteigen fallen leichter, Pflegepersonen werden entlastet. Ein klares Komfort- und Sicherheitsplus ohne aufwändige Umbauten.

Fazit

Für nahezu jede Problemstellung gibt es Hilfsmittel am Markt, die den Komfort und die Sicherheit im Badezimmer erhöhen. Schon die Verwendung einfacher Antirutschmatten und Haltegriffe für den Ein- und Ausstieg aus Dusche und Bad erhöhen die Sicherheit und beugen Stürzen vor. Duschhocker und Badewannensitze verbessern die Sicherheit und entlasten Pflegepersonen.

Rollator mit Einhandbremse

Schlaganfallpatienten leiden häufig an einer Schwäche einer Körperhälfte. Dadurch fällt die Betätigung der beiden Bremsen eines Standardrollators schwer.

Rollator mit Einhandbremse links oder rechts

Rollator mit Einhandbremse links oder rechts*

Die Benutzung eines Standardrollators kann daher ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Bei einer Halbseitenlähmung bietet sich die Verwendung eines Rollators mit Einhandbremse* (Simultanbremse) an.

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Unterarmauflagen für Rollatoren

Unterarmauflagen ermöglichen die selbständige Verwendung eines Rollators auch dann, wenn die Handkraft für einen herkömmlichen Rollator nicht ausreicht oder der Oberkörper Hilfe zum Aufrichten benötigt.

Rollatoren mit Unterarmauflage (Unterarmstütze, Arthritisauflage)

Rollator mit Unterarmauflage (Unterarmstütze, Arthritisauflage)*

Für einige Markenrollatoren lassen sich Unterarmstützen auch nachrüsten.

Wir zeigen die Details.

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Softreifen für Rollatoren

Softreifen können eine wertvolle Alternative für Rollatoren darstellen. Sie dämpfen Unebenheiten besser und sind besonders für die Verwendung im Freien auf Kopfsteinpflaster und auf unebenen Untergründen geeignet.

Topro Troja 2G PUR Softraeder

Weiche Softräder für Rollatoren*

Einige Rollatormodelle sind standardmäßig mit solchen Weichreifen ausgerüstet, die meisten Rollatoren sind ab Werk jedoch mit Vollreifen aus festem Material (häufig Vollgummi) ausgestattet.

Wir zeigen die wichtigsten Modelle und Umrüstmöglichkeiten.

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Outdoor Rollatoren: Mit dem Rollator draußen unterwegs

Die meisten Rollatoren verfügen heute über eine gewisse Geländegängigkeit abseits von glatten Böden.

Offroad Rollator

Mit dem Rollator auch draußen sicher unterwegs*

Es gibt jedoch von mehreren Markenherstellern spezielle Outdoor-Rollatoren*, mit denen Spaziergänge auf Waldwegen, Schotterwegen und gepflegten Steigen möglich sind. Nicht umsonst werden diese Gehhilfen auch Outdoor Walker genannt.

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel die Hauptvorteile dieser Rollatoren für draußen und die wichtigsten Modelle. Weiterlesen

Rollator für Kinder: Worauf muss man achten?

Rollatoren für Kinder* stellen eine eigene Klasse von Gehhilfen dar. Der richtige Rollator gibt einem Kind mit eingeschränkter Gehfähigkeit wenigstens einen Teil seiner Bewegungsmöglichkeiten zurück.

Kinderrollator

Rollator speziell für Kinder*

Ein Kind mit Gehschwierigkeiten kann so wenigstens ein Stück weit seine Mobilität bewahren und unabhängig sein.

Welche Rollatoren für Kinder es gibt und worauf man beim Kauf eines Kinderrollators achten soll erfahren Sie in diesem Artikel. Weiterlesen

Rollator für große Menschen

Es gibt mittlerweile zahllose Ausführungen von Rollatoren. Trotzdem ist es nicht immer leicht, das richtige Modell für konkrete Bedürfnisse zu finden. So stehen große Menschen regelmäßig vor dem Problem, dass sich ein sonst passendes Rollator-Modell nur ungenügend an ihre Körpergröße anpassen lässt. Es gibt aber sehr wohl passende Rollatoren für große Menschen.

Rollator Gemino

Rollator für große Menschen bis 2 m*

Wer hier vorschnell Kompromisse eingeht, wird von der Verwendung eines Rollators nicht optimal profitieren. Es gibt jedoch bestimmte Rollatoren, die die besonderen Ansprüche großer Menschen erfüllen und sich optimal für überdurchschnittlich große Personen eigenen.

Wir zeigen worauf zu achten ist und welche Rollator-Modelle derzeit geeignet sind. Weiterlesen

XXL-Rollator, die sichere Gehhilfe für Schwergewichtige

Schwergewichtige Menschen haben besondere Bedürfnisse, nicht zuletzt in Bezug auf ihre Mobilität. Häufig sind normale Rollatoren und Gehhilfen für sie aber nicht brauchbar oder stellen nur einen unbefriedigenden Kompromiss dar

XXL-Rollatoren Uebersicht

Moderner XXL-Rollator belastbar bis 225kg*

Nicht zuletzt kann das höhere Gewicht bei Benutzung von Standardrollatoren zu Sicherheitsrisiken führen, da Bauteile überlastet werden können.

XXL-Rollatoren* sind speziell für diese Anforderungen konstruiert und schaffen sichere Unabhängigkeit und sturzfreie Mobilität auch bei höherem Körpergewicht. Weiterlesen

Tipps zur Sturzprophylaxe – Fachbücher

Nicht nur im Internet gibt es viele Informationen zur Sturzprophylaxe und zur Vermeidung von Stürzen im Alltag. Oft sind die Informationen jedoch lückenhaft oder bieten keine praktische Anleitung.

Ausgesuchte Fachbücher schaffen hier Abhilfe. Zu sehr erschwinglichen Preisen bieten sie Antworten zu fast allen Fragen der Sturzvorbeugung und Sturzvermeidung.

Auf dieser Seite stellen wir einige empfehlenswerte Bücher zum Thema Sturzprophylaxe, Gleichgewichtstraining und Sturzvermeidung im Alltag vor.

Sturzprophylaxe-Training

Im Buch „Sturzprophylaxe-Training“ von Dr. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, finden Übungsleiter und Trainer, aber auch engagierte Privatpersonen alle Informationen für ein ambulantes Sturzprophylaxe-Training.

Neben Informationen, wie sich das Gleichgewichtsgefühl im Alter verändert, werden konkrete Trainingspläne und Übungen zur Verbesserung der Balance gezeigt. Die behandelten Trainingsmethoden sind speziell auf ältere Menschen abgestimmt, so wird etwa Widerstandstraining zur Verbesserung und Erhaltung der Muskelkraft im Detail erklärt und die praktische Umsetzung gezeigt.

Insgesamt ein sehr anschaulich verfasstes Buch, das ganz konkrete Übungen zur Sturzprophylaxe und zum Training für ältere Menschen bietet. 168 Seiten, gut strukturiert.

Standfest und Stabil: In Balance bleiben – Muskelkraft und Bewegungssicherheit trainieren – Den Alltag sicher meistern – Stürze verhindern

Dieses Buch von Dr. Jörn Winkler und Petra Regelin bietet einen Bewegungskurs. Ziel des Kurses ist es, das Gleichgewicht, die Trittsicherheit und speziell die Beinmuskelkraft zu trainieren. Ältere Menschen sollen den Alltag selbst meistern und sturzfrei bewältigen können.

Der Kurs zielt auf eine Verbesserung der Sicherheit im Haushalt, bei der Gartenarbeit, aber auch unterwegs im Straßenverkehr ab. Es werden Übungen zur Förderung von Balance und Standsicherheit sowie Schrittmusterübungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit beim Gehen vermittelt.

Sehr konkrete Informationen und Anleitungen auf 184 Seiten.

Sturzprävention in Therapie und Training

Der Schwerpunkt dieses Buchs von Harald Jansenberger liegt auf einfachen Tests zur Erkennung des Sturzrisikos und auf praktischen Übungen zur Sturzvermeidung.

Viele Fotos und Abbildungen erläutern das Gebotene und tragen dazu bei, dass dieses Buch eine wertvolle praktische Hilfe und ein umfangreiches Nachschlagewerk für all jene ist, die mit älteren Menschen und sturzgefährdeten Personen arbeiten.

Sehr umfangreich, praktisch orientiert, mit vielen Tests und 150 Übungen, viele Bilder, ein wertvolles Nachschlagewerk mit 376 Seiten.

 

Hausaufgaben für sturzgefährdete Patienten: Übungen und Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige

Dieses Buch wurde gezielt für Betroffene geschrieben. Auf theoretische Abhandlungen wurde zugunsten konkreter Vorgehensweisen verzichtet. Neben zahlreichen Übungen mit Anleitungen bietet dieses Buch auch Selbsttests zur Einschätzung des Sturzrisikos. Ergänzt werden die Information mit Tipps, wie die Wohnung des Betroffenen sturzsicherer gestaltet werden kann.

Die dargestellten Übungen sollen die Mobilität erhöhen und die Lebensqualität des Betroffenen verbessern. Praxisnaher Ratgeber mit konkreten Hinweisen und Anleitungen, gut umsetzbar. 72 Seiten.

Welche Arten von Rollatoren gibt es?

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Rollatortypen am Markt.

Moderner Leichtgewichtrollator

Moderner Leichtgewichtrollator*

Obwohl sich die meisten Rollatoren auf den ersten Blick stark ähneln, gibt es doch wesentliche Unterschiede. Diese Unterschiede sind beim Kauf eines Rollators zu beachten.

Im Folgenden wollen wir die verschiedenen Rollator-Varianten vorstellen und Tipps geben. Weiterlesen

Welche Arten von Gehhilfen gibt es?

Gehhilfen sind Vorrichtungen, die Menschen mit unsicherem Gang unterstützen. Gehhilfen werden bei Einschränkungen der Gehfähigkeit und bei erhöhter Sturzgefährdung verwendet. Der Sammelbegriff Gehhilfe umfasst den Rollator genauso wie Gehstock, Krücke und Vierfuß. Wir bieten einen Überblick.

Arten von Gehhilfen

Ein Überblick über die wichtigsten Arten von Gehhilfen und ihren Einsatzzweck:

  • Gehstock: Der Gehstock ist wohl die bekannteste Gehhilfe und auch die älteste. Verschiedene Ausführungen unterscheiden sich neben dem Material vor allem in der Form des Griffs. Moderne Varianten sind häufig in der Länge verstellbar. Für die Verwendung im Innenbereich sind Gehstöcke mit rutschfesten Gummikappen ausgestattet. Häufig kann für die Verwendung im Freien zusätzlich eine Kralle oder ein Dorn ausgeklappt werden. Für Gehstöcke ohne Kralle kann eine solche meist als Zubehör nachgerüstet werden.
  • Krücke oder Einarmgehstütze: Auf die Einarmgehstütze (auch Unterarmgehstütze oder Krücke genannt) kann ein höherer Anteil des Körpergewichts abgestützt werden als auf einen einfachen Gehstock. Ein horizontaler Griff nimmt das Gewicht auf während die Unterarmstütze für Stabilität und gute Seitenführung sorgt. Bei Verwendung zweier Krücken kann eine Seite (Bein und Hüfte) auch völlig entlastet und geschont werden.
  • Zubehör für Gehstöcke und Krücken: Für Gehstöcke und Krücken gibt es Zubehör, das auch bei Eisglätte und Schnee einen sicheren Halt verschafft. Ein Aufsatz, die Eiskralle, verhindert ein Wegrutschen der Gehhilfe. Trotzdem sollte unbedingt auf geeignetes Schuhwerk geachtet werden. Bei Glätte sollten die Schuhe zusätzlich mit Schuhspikes (auch Schuhkralle genannt) versehen werden. Diese Schuhkrallen sind leicht anzubringen und vermindern die Sturzgefahr bei Glätte erheblich. Nach der Verwendung können Schuhspikes wieder einfach abgenommen werden.
  • Vierfuß oder Vierfußgehhilfe: Der Vierfuß ist im Wesentlichen ein Gehstock, der jedoch in vier einzelne Füße ausläuft. Der Vierfuß bietet daher eine gewisse Kippstabilität und kann einfach abgestellt werden. Er ist jedoch deutlich schwerer als ein normaler Gehstock. Der Vierfuß eignet sich nur für den Einsatz auf ebenen Oberflächen und wird hauptsächlich im Innenbereich verwendet.
  • Rollator: Rollatoren bestehen aus einem Gestell (Rohrrahmen, häufig Stahl, bei modernen Leichtrollatoren Aluminium) und verfügen über vier Räder, zwei davon lenkbar. Weiters sind bei dieser Art von Gehhilfe zwei höhenverstellbare Handgriffe und auch zwei Bremsen vorhanden, so dass mit dem Rollator besonders sicher manövriert werden kann. Viele Ausführungen sind klappbar und können ohne fremde Hilfe verstaut und wieder entfaltet werden. Voraussetzung für die Verwendung eines Rollators ist die Belastbarkeit beider Beine. Durch das Abstützen des Oberkörpers mit den Armen werden beim Gehen Becken und Hüftgelenke entlastet. Der Rolator ist dem Delta-Gehrad in Bezug auf Stabilität und Kippsicherheit überlegen. Die meisten Rolatoren verfügen über eine integrierte Sitzfläche. Der Benutzer kann sich so jederzeit setzten und ist nicht auf andere Sitzgelegenheiten, etwa zum Ausruhen, angewiesen.
  • Gehwagen: Eine etwas allgemeinere Kategorie, meist werden als Gehwagen Gestelle mit vier Rädern bezeichnet, von denen wenigstens zwei lenkbar sind. Varianten mit vier lenkbaren Rädern können auf der Stelle wenden. Unter der Bezeichnung Gehwagen werden zumeist Gehbehelfe verstanden, die nur im Innenbereich eingesetzt werden und häufig Trainingszwecken dienen (Gehtraining nach Krankheit oder Verletzung).
  • Delta Gehrad (Delta-Dreirad): Ähnlich wie ein Rollator konstruiert, verfügt ein Delta-Dreirad jedoch nur über ein lenkbares Vorderrad. Diese Bauform bietet konstruktionsbedingt eine deutlich geringere Kippsicherheit als ein vierrädriger Rollator.
  • Gehgestelle und Gehrahmen: Rohrgestelle, in der Regel mit vier rutschfesten Füßen versehen. Zum Gehen werden Gehgestelle leicht angehoben und vorgeschoben, woraufhin der Benutzer sich abstützt und einen Schritt vor macht. Gehgestelle können auch über zwei Räder verfügen, so dass sie beim Vorschieben nicht völlig entlastet werden müssen. Eine spezielle Form stellen reziproke Gehrahmen dar. Bei diesen sind die beiden Seiten gegeneinander beweglich, so dass immer nur eine Seite vorgeschoben wird, worauf ein Schritt mit dem Bein auf dieser Seite folgt.

Empfehlung für eine Gehhilfe

Eine konkrete Empfehlung für eine bestimmte Gehhilfe hängt immer von der vorliegenden Problematik und dem konkreten Einsatzzweck ab. Eine allgemeine Empfehlung kann es daher nicht geben, da die Wahl zwischen diesen Varianten von vielen individuellen Faktoren abhängt und auf den Benutzer abgestimmt sein sollte.

Durch die Verwendung einer Gehhilfe wird die Sicherheit erhöht, die Sturzgefahr reduziert und die Selbständigkeit erhalten. Durch die erhöhte Mobilität kann mehr Bewegung im Alltag gemacht werden mit den entsprechenden positiven Effekten für das Herz-Kreislaufsystem und die Beweglichkeit.

Mitunter bringt die Verwendung eines einfachen Gehstocks bereits einen ausreichenden Sicherheitsgewinn und reicht als Unterstützung beim Gehen. Bei stärkeren Einschränkungen der Gehfähigkeit oder des Gleichgewichtssinns können andere Gehhilfen wie Einarmgehstütze, Vierfuß oder Rollator die passende Lösung darstellen.